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Anatomie
Der
Körper der Spinne besteht aus
zwei Teilen, einem Vorderkörper
(Cephalothorax) aus Kopf und Rumpf,
die verwachsen sind und einem Hinterleib
(Abdomen). Auf der Unterseite des
Vorderkörpers befindet sich das
Sternum, sowie das zur Nahrungsaufnahme
geltende Labium. Auf dem Cephalothorax
befindet sich der sogenannte Augenhügel.
Dieser Augenhügel beinhaltet
acht Augen, um sogenannte Linsenaugen,
ähnlich denen des Menschen, allerdings
nicht mit dieser Sehkraft ausgebildet.
Der Hauptsinn liegt vielmehr bei den
vielen Haaren am ganzen Körper
(besonders empfindlich an den Beinen),
mit der Bewegungen in der Umgebung
wahrgenommen werden.
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An
den Tastern und dem ersten Beinpaar
der Vogelspinnen, befinden sich die
Geruchshaare, mit denen sogar die Qualität
der Futtertiere erkannt werden kann.
Die Tasthaare befinden sich am gesamten
Körper der Spinne. Allerdings habe
die Tastharre unterschiedliche Aufgaben.
Es wird zum Beispiel das Umfeld, Höhlen,
Hindernisse und sogar Beutereste ertastet
und wahrgenommen. Aber wie kann sich
denn eine Vogelspinne an Scheiben halten?
Eine Frage die vielen Vogelspinnenhaltern
gestellt wird und hier beantwortet wird.
Es sind die Hafthaare, die sich zu 100
Millionen auf den Tarsen und Metatarsen
befinden. Hören können Spinnen
übrigens auch - und zwar mit Hörhaaren,
die sich hauptsächlich auf den
Beinen befinden. Mit Ihnen können
Luftzüge und Schallwellen wahrgenommen
werden. So ist es möglich zum Beispiel
fliegende Insekten wahrzunehmen. Foto
rechts: Augenhügel 40fach vergrössert. |
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An
jeder Seite des Vorderkörpers
befinden sich 4 Beine, zusätzlich
am vorderen Ende je Seite ein Scheinbein
(die Taster, Pepipedalen) sowie die
Beisswerkzeuge (Chelizeren). Die Beisswerkzeuge
sind eine Besonderheit bei Vogelspinnen,
durch diese parallel gestellten Kieferklauen
und insbesondere deren Grösse
unterscheiden sie sich von anderen
Spinnen.
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An
den äusseren Gliedern der Beine
(dem Tarsus) befinden sich die Tarsalklauen.
Hierbei handelt es sich um regelrechte
Krallen, die die Spinne zum Klettern
benutzt. Bei männlichen Tieren
befinden sich an den Enden der Taster
die Bulben, die Teil der Fortpflanzungsorgane
sind. Im Abdomen befinden sich unter
anderem die Fort- pflanzungsorgane
(ausser den Bulben beim Männchen
die an den Tastern sitzen und Teil
der Fortpflanzungsorgane sind), die
Lungen, das Herz und die Spinnwarzen,
mit denen die Vogelspinne ihr Netz
spinnen kann. Am vorderen Ende der
Unterseite kann man die Epigastralfurche
erkennen, in die neben der Geschlechtsöffnung
auch die beiden vorderen Buchlungen
münden. Vogelspinnen besitzen
4 Buch- oder Fächerlungen. Foto
rechts: Tarsuskralle 16fach vergrössert.
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01)
Tarsus
02) Metatarsus
03) Tibia
04) Patella
05) Femur
06) Trochanter
07) Coxa
08) Taster
09) Augenhügel
10) Carapax
11) Thoraxgrube
12) Abdomen
13) Spinnwarzen
14) Chelizeren
15) Tarsuskralle
16) Epigastralfurche
17) Fächerlunge
18) Sternum
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